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Der Brautkleidkauf
Dank dem WWW kann man sich bereits vor dem Besuch eines Brautmodengeschäftes über die aktuellen Trends informieren. Die namhaften Brautmodenhersteller bringen jedes Jahr im Oktober/November eine neue Kollektion heraus, die dann ein Jahr käuflich zu erwerben ist. Auf den Webseiten er Hersteller kann man so also gemütlich von daheim aus die Kleider betrachen. Aber leider nur an Models, denen sowieso alles supergut steht. Und anfassen kann man das Kleid auch nicht.
In den kalten Monaten finden viele Hochzeitsmessen statt. Hier kann man den Kleidern schon etwas näher kommen. Viele Brautmodengeschäfte sind mit eigenen Ständen auf diesen Messen vertreten, frau kann die aktuellen Modelle anprobieren (viel Wartezeit mitbringen) und vor allem von Messerabatten (bis zu 20%) profitieren. Für die Geschäfte ist es eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren. Gefällt frau ein Geschäft besonders gut, kann sie einen Beratungstermin vereinbaren.

Wichtig: Die allerwenigsten Geschäfte mögen es, wenn man ohne Termin "einfach nur mal gucken möchte". Warum? Die Auswahl eines Kleides kann ohne Probleme mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Das heisst, dass sich in dieser Zeit eine Verkäuferin ganz allein um die Braut kümmert. Würde nun eine andere Braut einfach so schauen wollen, hieße das, dass sich diese Verkäuferin nicht mehr hundertprozentig um die erste Kundin kümmern kann. Oder aber, das Geschäft müsste eine zweite Verkäuferin bezahlen, die dann aber den Großteil des Tages nichts zu tun hätte, denn man weiss ja nie, wann mal jemand vorbeischaut.
Auch selbst als Braut ist es angenehmer, wenn sich eine Verkäuferin voll und ganz auf einen konzentriert und nicht immer wieder abgelenkt wird.

Am Tag des Besuchs im Brautmodengeschäft sollte man folgende Dinge beachten:
  • Frühstücken! - Immer wieder liest oder hört man von aufgeregten Bräuten, die beim Brautkleidkauf umkippen (Nervosität und Wärme spielen da auch noch mit)
  • Duschen - Stell dir vor, die Braut, die das Kleid vor dir anhatte, hat sich seit drei Tagen nicht geduscht. Eklige Vorstellung, gell? Außerdem tut das den empfindlichen Stoffen überhaupt nicht gut.
  • kein Makeup - Auch wenn das Makeup angeblich nicht abfärben soll, bleiben trotzdem immer kleine Reste am Kleid. Bei schneeweißen Kleidern sind solche Makeup-Flecken fast nicht mehr zu entfernen.

Aber wen nimmt man nun mit? Die allerwenigsten Bräute trauen sich diesen Termin allein zu. Häufig werden Mütter, Schwestern oder beste Freundinnen mitgenommen. Die Entscheidung liegt ganz bei der Braut. Jedoch sollte frau sich sicher sein, dass die Begleitperson die Braut an diesem Tag wirklich begleiten möchte. Genervte Freundinnen bei so einem wichtigen Ereignis müssen nicht sein.
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