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Home - Brautstrauß - Geschichte und Bedeutung
Geschichtliche Entwicklung und Bedeutung

Der Brauch, Blumen als Schmuck für die Braut zu nutzen, ist wahrschein-lich fast so alt wie die Menschheit selber. Man vermutet, dass sich be-reits die Frauen vor mehreren tausend Jahren mit Blumen schmückten. Teils, um die Götter gnädig zu stimmen und die Verbindung zu segnen, teils, um sich zu verschönern und mit dem Duft ihren Partner zu verzaubern. Diese Blumen wurden als Kränze oder Ketten getragen.

Der Brautstrauß an sich entstand etwa im 16. Jahrhundert. Dabei handelte es sich um einen Duftstrauß, der dafür sorgen sollte, dass die Braut an ihrem wichtigsten Tag nicht in Ohnmacht fiel. Warum fiel die Braut aber so oft in Ohnmacht, dass sich ein Duftstrauß entwickeln konnte?
Durch die schlechte Hygiene dieser Zeit und der schlecht durchlüfteten Kirchen war klar, dass der Sauerstoff schnell zur Neige ging. Die aufgeregte Braut bekam bald nicht mehr genug Luft und fiel in Ohnmacht.
Um den entgegen zu wirken, wurden zwischen die Blumen belebende Kräuter gebunden.

Im 17. Jahrhundert war der Brautstrauß beim Adel sehr beliebt und diente nur noch als Zierde. Der Strauß wurde entsprechend der damals herrschenden Mode in einer Biedermeierform gebunden. Rund und symmetrisch, dabei sehr eng gebunden und klein.
Später entstand die Beutelform (Pompadourbouquet), bei der der Strauß an einem Band um das Handgelenk getragen wird.
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